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Aktuelles 2014

INTOSAI intensiviert Zusammenarbeit mit IPU

Die INTOSAI intensiviert die Zusammenarbeit mit der IPU, der Interparlamentarischen Union, insbesondere bei der "Post–2015 Development Agenda" im Rahmen der Vereinten Nationen. Das vereinbarten INTOSAI-Generalsekretär Josef Moser mit dem IPU-Generalsekretär Anders B. Johnsson bei einem Treffen am 27. Februar 2014 in Genf.

2015 wird über die Erreichung der Millennium–Entwicklungsziele der Vereinten Nationen Bilanz gezogen. Bereits jetzt beginnt im Rahmen der Vereinten Nationen die Arbeit an einer Entwicklungs–Agenda für die Zeit nach 2015 ("Post–2015 Development Agenda"), in der insbesondere die nachhaltige Entwicklung im Zentrum stehen soll. Für die nachhaltige Entwicklung der öffentlichen Finanzen spielen Oberste Rechnungskontrollbehörden (ORKB) sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene eine entscheidende Rolle.

Moser und Johnsson stimmten überein, dass für die Kontrolle der Regierungen sowohl Rechnungshöfe als auch Parlamente eine entscheidende Rolle spielen. Ziel der Kooperation der INTOSAI mit der IPU ist, in den Post-2015-Prozess der Vereinten Nationen eine gemeinsame Position zur Erhöhung von Transparenz und Rechenschaftspflicht einzubringen.

In diesem Zusammenhang hat der IPU Generalsekretär Johnsson das Generalsekretariat der INTOSAI zur kommenden Generalversammlung der IPU am 19. März in Genf zur Präsentation seiner Position eingeladen.

Die IPU ist die internationale Vereinigung von Parlamenten mit dem Ziel der Sicherung des Friedens, der Förderung des Demokratieverständnisses in allen Teilen der Welt und der Wahrung der Menschenrechte. In der IPU sind aktuell 173 Parlamente souveräner Staaten vertreten.

 28. Februar 2014


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